WVZ-Nr. 2017-012
Abbildung 
Titel 201712 (3 Monaden)
Kategorie Objekt
Jahr 2017
Technik 1.Monade: Zimt in Reinacrylat-Dispersion auf Naturkautschuklatex / Draht | 2.Monade: Schwarzer Pfeffer in Reinacrylat-Dispersion auf Naturkautschuklatex, Acrylfarbe / Draht | 3.Monade: Schwamm in Acrylfarbe und Reinacrylat-Dispersion auf Naturkautschuklatex / Draht
Format (h x b x t)
(mR=mit Rahmen; oR=ohne Rahmen)
 1. Monade: 35,5 x 4,5 x 4,5 cm | 2. Monade: 33 x 5,5 x 5,5 cm | 3. Monade: 38 x 6 x 6 cm
Gewicht
 1.Monade: 42 Gramm | 2.Monade: 60 Gramm | 3.Monade: 88 Gramm
Signatur
(rs=Rückseite; vs=Vorderseite)
 Günter Koch 201712 (Monade) (rs)
Verbleib Archiv
Ausstellungen Jahresausstellung BBK Braunschweig, halle 267, städtische galerie braunschweig, 20.10.-25.11.2018
Photograph Günter Koch
Bemerkung Aufbewahrung in Pappschachtel (9 x 44 x 17,5 cm)
Aufhängeanweisung: 3 Stahlnägel in gleicher Höhe im Abstand von 26 cm
Beiliegend: 4 Stahlnägel geweißt, davon 1 Stahlnagel geweißt als Reserve.
  Das ICH als Monade
(Günter Koch)

§ 9. Jede Monade muß verschieden sein von jeder andern. Denn schon in der Natur gibt es nicht zwei Wesen, die einander in allen Stücken völlig gleich und wo wir außer Stande wären, eine innere oder auf eine innere Bestimmung sich gründende Verschiedenheit zu finden.
§ 10. Für ausgemacht nehme ich an, daß jedes erschaffene Wesen, folglich auch die erschaffene Monade, ein Gegenstand der Veränderung, wie auch, daß dieser Zustand des Wechsels ein continuirlicher sei.
§ 11. Daraus folgt, daß die naturgemäßen Veränderungen der Monaden aus einem innern Princip in denselben abfolgen müssen, weil ja eine äußere Ursache keinen Einfluß auf das Innere der Monas auszuüben vermag.
[aus: Gottfried Wilhelm Leibniz - Monadologie (1713-1714) - Original in französischer Sprache, Übersetzung von Dr. Robert Zimmermann (1847)]